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WICHTIG! Notbetreuung von Kindern

In Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege sowie in heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen entfallen gemäß der Allgemeinverfügung ...

... zur Einstellung des Betriebs von Schulen und Kindertageseinrichtungen alle Betreuungsangebote. Eine Notbetreuung wird jedoch in den Einrichtungen angeboten, die nicht selbst einer Maßnahme nach Infektionsschutzgesetz (Quarantäne) unterliegen.

Auch in den Grundschulen sowie in den Förderschulen wird eine Notbetreuung sichergestellt. Diese findet zu den regulären Schul- und Hortöffnungszeiten statt.

Darüber hinaus wird der Anspruch auf Notfallbetreuung in Kindertageseinrichtung und Grundschule erweitert. Zu den systemrelevanten Berufen zählen nun auch: Banken sowie Sparkassen, die Land-wirtschaft, Bergsicherung und Grubenwehren, sicherheitsrelevante IT-Infrastruktur, Binnenschiff-fahrt, Krankenkassen, Rentenversicherung, Sanitätshäuser, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Psychosoziale Notfallversorgung, stationäre und ambulante Hilfen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei nun auch vor, wenn nur ein Elternteil in einen der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen. Bei Kindeswohlgefährdung ist eine Absprache mit dem örtlichen Jugendamt notwendig, um mit dessen Zustimmung die Notbetreuung abzusichern. Die entsprechende Allgemeinverfügung soll bereits am 24. März in Kraft treten.