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Wenn die Puppen tanzen

Puppentheater in der Grundschule Markkleeberg-West. In der zweiten Herbstferienwoche fanden sich einige Dritt- und Viertklässler des Hortes „Markkleeberger Flohkoste“, ...

... der Schulsozialarbeiter mit Praktikantin und der Leiter vom Jugendclub „Palaver“ für vier Tage zusammen, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten.

Nachdem sich die Teilnehmer/innen auf spielerische Art kennen gelernt hatten, ging es schon an das basteln und gestalten der Handpuppen. Durch Ausdauer, Lust und Kreativität entstanden die coolsten Löffel- und Sockenpuppen. Die verschiedensten Ideen der kleinen Künstler/innen machten jede Puppe einzigartig. Egal ob grüne Haare, ungleich große Augen, eine lange Nase oder schiefe Zähne, jedes Püppchen fand letztendlich seinen Platz und Verwendung.

Zu Beginn jedes Tages wurde mit unterschiedlichen Übungen und kleinen Spielen, welche meistens gezielt für Theatergruppen gedacht waren, das schauspielerische Talent angeregt und gefördert. Geübt wurde beispielsweise die Improvisation oder lautes Sprechen vor einer Gruppe, um das Selbstbewusstsein zu stärken.

Und genau die eben genannten Dinge wurden am letzten Tag dieses Kooperationsprojektes gefordert und auch richtig gut umgesetzt. Vor fast 30 Kindern und Eltern aus dem Hort „Markkleeberger Flohkiste“ führten die Puppenspieler ihre selbst erdachten Kurzgeschichten vor, natürlich hinter einem richtigen Puppentheater mit Vorhang und anschließendem kräftigen Applaus.

Es war sowohl für die Schüler/innen als auch für die Betreuenden eine aufregende, spannende und lustige Zeit.

Matthias Röthig
(Schulsozialarbeiter)