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Beinahe wäre ich einer Ente aufgesessen

Am 10. Juli war es endlich soweit. Die „Sportfreunde KVL“ hatten ihren großen Auftritt bei der Sachsenbeach auf dem Augustusplatz.

Es wurde gebaggert, gepritscht und geschmettert, und das durchaus erfolgreich. In der gesamten Vorrunde überzeugte unser Team mit wirklicher Spielfreude, echtem Einsatz und respektabler Technik. Angesichts der sehr kurzen Vorbereitungsphase konnten selbst einige Spieler_Innen den Durchmarsch in der Qualifikation kaum glauben.

Kurzfristig war Christian von der Internationalen Arbeit zu den Sportfreunden gestoßen, so dass unser Team neben ihm noch aus Maria, Sally und Steffi aus der Kita „Unikat“, Tina aus der Kita „Kleine Füchse“ und dem Kapitän Jakob aus der Geschäftsstelle bestand. Die Mädels haben sich jeweils paarweise abgewechselt, die Jungs waren „permanent“ im Einsatz. Nach 50 Minuten reiner Spielzeit in der Vorrunde, sah es dann auch fast so aus, als müsste ich bald meinen Wetteinsatz einlösen

„Wenn Ihr unter die Top 10 kommt klettere ich auf die quietsche-gelbe Riesenente im Springbrunnen vor der Oper“

Nach weiteren 40 kräftezehrenden Spielminuten für die Sportfreunde in der zweiten Runde, blieb das Kunststoffgeflügel dann aber doch von meiner Anwesenheit unbehelligt. Platz 12 von 31 ist angesichts der schwierigen Platzbedingungen (wir erinnern uns, es hatte noch kurz vor Beginn des Turniers in Strömen geregnet) und der mittlerweile ausgesiebten Konkurrenz aber dennoch ein mehr als vorzeigbares Ergebnis!

Sehr vorzeigbar waren aber auch unsere Schlachtenbummler. Gut zwei Dutzend Kolleg_Innen, Freunde und sogar Kinder aus unseren Kitas mit ihren Eltern waren gekommen um die Sportfreunde von der Bande aus lautstark, aber auch mit dem nötigen Fair-Play und Versorgung aus dem Bollerwagen, zu unterstützen. Am Ende haben dann sowohl die Organisatoren als auch die anderen Teams unseren Sportfreunden und Fans den Titel „Sieger der Herzen“ zuerkannt. Völlig zu Recht, wie ich finde. Einen solch herzlicher, ungezwungener Umgang, über die Fachbereichsgrenzen hinweg, gehört zunehmend mehr zu unserem Alltag.
 
Daher noch einmal meine ehrliche Anerkennung an alle unsere Aktiven, egal ob auf oder neben dem Feld! Und im Übrigen ganz besonders an Jakob. Kapitän des Teams und Organisator, der nicht nur auf dem Beachvolleyballplatz ein echter Sportsmann ist.

E. Gottschling (Marketing / ÖA)